KI und Bestandswissen

Bestandswissen sichern, bevor jemand geht
aus Köpfen und Ordnern ins Büro-Gedächtnis.

Axel hat im Kopf wie ein Pferd, sagte ein Geschäftsführer über seinen Projektleiter. Du warst in irgendeinem Projekt 2016, das war die Nummer und das war der Bauherr. Irgendwann geht Axel.

Für wen
Büros, in denen ein Wissensträger in den nächsten Jahren geht
Aufwand
15 Arbeitstage bis zum Fahrplan
Förderung
Wird für Ihr Bundesland geprüft
Datenhaltung
In Ihrem Büro oder im Rechenzentrum in Frankfurt
Erster Schritt
Dreißig Minuten Erstgespräch per Video

KI sichert Bestandswissen vor dem Renteneintritt, indem sie die Projekte, Berechnungen, Nachweise und Entscheidungen eines Büros aus Ordnern, Scans und Mails durchsuchbar macht und das, was nur im Kopf ist, in Gesprächen mit dem Kollegen erfasst. Danach beantwortet das Büro-Gedächtnis die Frage nach dem Fundament von 2009 mit Quelle, auch wenn der Kollege nicht mehr da ist.

Stand: September 2026

Ein Kupferring, um den sechs aufrechte Glasplatten wie Themen angeordnet sind, in der Mitte eine Recheneinheit
Jedes dieser Themen steht für sich, und alle laufen auf denselben Punkt zu: Ihre eigenen Unterlagen sollen Auskunft geben.

Der Engpass

Warum das Wissen mit rausgeht

Zwei Jahrzehnte Auslegungswissen liegen im Haus. Das interne Wiki hat acht Bereiche mit Fachgliederung bis auf sechzehn Unterordner. Allein im Berechnungsteil 34 Dateien, Jahreszahlen von 2002 bis 2019. Keine Schlagworte, keine Volltextsuche, Scans ohne Texterkennung. Wer einen Ordnerpfad kennt, findet alles. Wer neu ist, findet nichts.

Was mit einem Renteneintritt verlorengeht

Wenn bei Ihnen jemand nach dreißig Jahren geht, verlieren Sie nicht Arbeitskraft, sondern Kontext. Warum ein Detail bei diesem Bauherrn so gelöst wurde, welche Behörde bei welchem Thema empfindlich ist, welcher Nachunternehmer zuverlässig liefert: Das steht in keinem Ordner, es sitzt in einem Kopf und geht mit ihm.

Der Fehler bei der Übergabe ist fast immer derselbe: Man versucht, das Wissen in Dokumente zu schreiben. Das funktioniert für Abläufe und nicht für Erfahrung. Was funktioniert, ist der umgekehrte Weg: die vorhandenen Projekte durchsuchbar machen und die Erfahrung dort abholen, wo sie ohnehin Spuren hinterlassen hat, in Protokollen, Korrespondenz und Entscheidungen.

Für KI heißt das: Altprojekte erschließen, Entscheidungen mit ihrer Begründung auffindbar machen, Fragen an den Bestand beantworten lassen, mit Fundstelle. Der Kollege bleibt die bessere Quelle, solange er da ist. Danach ist das hier die zweitbeste.

Sie verlieren nicht Arbeitskraft, sondern Kontext. Der steht in keinem Ordner.

Sechs Stellen, an denen es sich beim Bestandswissen lohnt

Alle sechs stammen aus Audits in Büros mit zwanzig und mehr Jahren Bestand. Keine Ideensammlung.

  1. 01

    Zwei Jahrzehnte Projektordner mit Texterkennung lesen, auch Scans und alte Pläne, ohne sie zu verschieben

  2. 02

    Gespräche mit dem Wissensträger führen und erfassen: Warum haben wir das damals so gelöst

  3. 03

    Entscheidungen und Auslegungen mit Projekt, Datum und Begründung auffindbar machen

  4. 04

    Kunden und Ansprechpartner aus dem Kopf in die Kundenablage, mit letztem Kontakt

  5. 05

    Standards des Büros als Text für die Firmen-KI, damit neue Kollegen nach demselben Standard arbeiten

  6. 06

    Übergabe an die nächste Generation als Prozess, nicht als Ordner auf dem Schreibtisch

Für wen sich das lohnt

Inhaberinnen und Inhaber

Sie tragen das Risiko, wenn Wissen das Büro verlässt. Das Audit zeigt, wo es heute liegt und wie viel davon nur im Kopf ist.

Der Kollege, der geht

Er beantwortet heute jede Frage selbst. Danach beantwortet sie das Gedächtnis, mit seinem Namen als Quelle, wenn er das will.

Die Nachfolge

Sie findet heute nichts. Danach fragt sie und öffnet das Original.

Was wir dafür entwickeln

  1. 1

    Büro-Gedächtnis: Ihr KI-Gedächtnis, Frage rein, Antwort mit Quelle raus, auch nach dem Abschied

    Büro-Gedächtnis im Detail
  2. 2

    Kundenablage: CRM aus dem Kopf des Kollegen in eine Akte mit Historie

    Kundenablage im Detail
  3. 3

    Kalkulations-Assistent: Angebote aus den Altprojekten, die der Kollege im Kopf hatte

    Kalkulations-Assistent im Detail

So kommen Sie dahin

  1. Schritt 1

    Erstgespräch

    Dreißig Minuten per Video. Wir fragen nach Anfragen, Aufträgen und Stunden, nicht nach Ihrem Interesse an KI.

  2. Schritt 2

    Audit

    Fünfzehn Arbeitstage mit festem Enddatum. Ihre Ablaufkarte von der Anfrage bis zur Rechnung, am Ende ein Plan mit Festpreis je Schritt.

  3. Schritt 3

    Umsetzung

    Sie entscheiden Schritt für Schritt. Jeder Baustein läuft, bevor der nächste beginnt, und gehört Ihnen ab Tag eins.

◆Fachwörter auf dieser Seite

Häufig gefragt

Wie kommt das Wissen aus dem Kopf?

In Gesprächen, die wir führen und erfassen, projektweise: Was war schwierig, was habt ihr entschieden, warum. Das ist Teil des Fahrplans, nicht des Audits.

Was ist mit Scans und Papierordnern?

Scans bekommen eine Texterkennung. Papier scannen wir nicht, aber wir sagen Ihnen, welche Ordner es wert sind.

Bleiben die Namen der Kollegen im System?

Nur, wenn sie das wollen. Im Bericht sind Mitarbeitende anonym. Im Gedächtnis kann ein Name als Quelle stehen, wenn die Person zustimmt.

Ist das nicht nur eine Suche?

Eine Suche findet Dateinamen. Das Gedächtnis findet die Formel im dritten Absatz einer Berechnung von 2011 und sagt, in welchem Projekt sie zuletzt galt.

Gibt es Fördermittel dafür?

Oft ja. Ob ein Zuschuss oder ein Darlehen greift, hängt an Ihrem Bundesland, an der Betriebsgröße und am Vorhaben. Wir prüfen das vor dem Termin und sagen Ihnen ehrlich, ob sich der Antragsaufwand lohnt.

Verwandte Seiten

Programme, mit denen Sie arbeiten

Zu jedem steht, was sich anbinden lässt, was dabei herauskommt und wo die Grenze liegt.

Alle Programme →

Sehen wir uns Ihr Büro an.

Dreißig Minuten, per Video oder Telefon. Danach wissen Sie, ob sich das für Sie lohnt.