KI im Tiefbaubüro
Effizienter koordinieren im Tiefbaubüro
wo die meisten Beteiligten sitzen.
Keine Planung hat mehr Beteiligte: Versorger, Bahn, Straßenbaulastträger, Gemeinde, Naturschutz. Jeder mit eigener Frist und eigener Antwortzeit zwischen drei Stunden und acht Wochen.
- Für wen
- Tiefbaubüros ab fünf Mitarbeitenden, Verkehr, Wasser, Erschließung
- Aufwand
- 15 Arbeitstage bis zum Fahrplan
- Förderung
- Wird für Ihr Bundesland geprüft
- Datenhaltung
- In Ihrem Büro oder im Rechenzentrum in Frankfurt
- Erster Schritt
- Dreißig Minuten Erstgespräch per Video
KI hilft in Tiefbau und Infrastrukturplanung bei der Menge der Beteiligten: Träger öffentlicher Belange und Leitungsauskünfte zum Projektort finden und anschreiben, Nachfassfristen halten, Leistungsverzeichnisse aus eigenen Projekten über GAEB, Vergaben nach VgV vorbereiten, Bautagebuch aus Meldungen der Baufirmen. Trassierung, Bemessung und Freigabe bleiben beim Ingenieur.
Stand: September 2026

Der Engpass
Warum acht Stunden für eine Liste draufgehen
Wir schreiben alle Träger öffentlicher Belange an, Strom, Trinkwasser, Abwasser, Telekom, Gemeinde, Landratsamt, bis zum Landesamt für Archäologie. Das macht die Assistenz händisch. Acht Stunden, das ist natürlich schon Wahnsinn, sagte der Projektleiter. Bis zu vier Wochen, bis der letzte antwortet.
Warum im Tiefbau die Vorklärung über alles entscheidet
Unter der Oberfläche liegt, was niemand vollständig kennt, auch Sie nicht. Leitungen von Strom, Gas, Wasser, Telekommunikation und Fernwärme, dazu Altlasten und Kampfmittel. Jede dieser Auskünfte kommt von einer anderen Stelle, mit eigener Bearbeitungszeit und eigenem Format, und keine davon ist garantiert vollständig. Wer eine vergisst, findet sie beim Aushub.
Dazu kommt, dass Sie im öffentlichen Raum arbeiten. Verkehrsrechtliche Anordnungen, Kreuzungsvereinbarungen mit Bahn oder Wasserstraße, Abstimmung mit Versorgern: Die Genehmigungslandschaft ist breiter als im Hochbau, und die Vorlaufzeiten lassen sich nicht parallelisieren, weil die eine Zustimmung auf der anderen aufbaut.
Für KI heißt das: Auskünfte, Auflagen und Vereinbarungen früherer Vorhaben in derselben Lage wiederfinden, Anschreiben an Träger öffentlicher Belange vorbereiten, Nachfassfristen im Blick behalten. Die Bewertung der Auskünfte bleibt Ihre Aufgabe.
Eine vergessene Leitungsauskunft finden Sie beim Aushub. Das ist der teuerste Zeitpunkt.
Sechs Stellen, an denen es sich im Tiefbau lohnt
Alle sechs stammen aus Audits in Büros mit vielen Beteiligten je Projekt. Keine Ideensammlung.
- 01
Träger öffentlicher Belange und Leitungsauskünfte zum Projektort, mit Anschreiben und Nachfassfristen
- 02
Leistungsverzeichnisse für Erd-, Kanal- und Straßenbau aus eigenen Ausschreibungen, über GAEB
- 03
Vergabe nach VgV und VOB/A: Unterlagen auszieht, Fristen im Radar, Angebote gegengelesen
- 04
Bautagebuch aus Meldungen der Baufirmen per WhatsApp, mit Foto und Mengen des Tages
- 05
Nachträge bei Bodenklassen und Erschwernissen belegen, mit Protokoll und Datum
- 06
Genehmigungen und Auflagen früherer Projekte in derselben Gemeinde wiederfinden
Für wen sich das lohnt
- Projektleitung
- Sie koordinieren zwanzig Beteiligte. Danach stehen sie mit Frist im Radar, und die Anschreiben liegen als Entwurf vor.
- Assistenz
- Sie schreiben Träger händisch an und merken sich Fristen. Danach prüfen Sie Entwürfe und schicken.
- Bauüberwachung
- Sie führen das Bautagebuch abends. Danach entsteht es aus den Meldungen des Tages.
Was wir dafür entwickeln
Effizienzsteigerung, und zwar die rechenbare
Effizienzsteigerung ist ein großes Wort. Hier steht die Rechnung dahinter: Der größte Einzelposten im Planungsbüro ist die Suche, und das ist der Hebel. Erfahrungswerte aus Büros Ihrer Größe, als Spanne, weil jedes Büro anders abgelegt hat.
Worin die Zeit steckt
- Vergleichbare Trassen, Querschnitte und Massenermittlungen
- Regelwerke, Zusätzliche Technische Vertragsbedingungen und Bauherrenvorgaben
- Bestandsdaten zu Leitungen und Untergrund aus mehreren Quellen
- Suche nach Referenzprojekten: grob auf die Hälfte bis ein Drittel
- Normen- und Regelwerksrecherche: circa die Hälfte weniger
- Protokolle und wiederkehrende Berichtsteile: circa ein Drittel bis die Hälfte weniger
| Abteilung | Heute | Erreichbar |
|---|---|---|
| Fachplanung | circa 15 bis 25 % | etwa halbieren |
| Bauleitung und Überwachung | circa 10 bis 20 % | etwa halbieren |
| Konstruktion und CAD | circa 10 bis 15 % | ein Drittel weniger |
| Verwaltung und Sekretariat | circa 10 bis 20 % | ein Drittel weniger |
Abgelesen · Externer Beratungsbericht für ein Ingenieurbüro dieser Größe, dazu eigene Audits · Stand 09/2026 · Spanne über mehrere Abteilungen, bewusst keine Punktwerte
Angenommen · Erwartungswert aus den Audits, nicht nachgemessen · Stand 09/2026 · was mit einer durchsuchbaren Wissensbasis erreichbar ist
In einem Büro mit fünfzehn bis zwanzig Mitarbeitenden summiert sich das auf mehrere hundert Stunden im Monat. Gerechnet mit den internen Stundensätzen ist das ein fünfstelliger Betrag im Monat — sechsstellig im Jahr.
Bei gut aufbereitetem Bestand geht deutlich mehr. Das Finden dauert dann Sekunden: eine Frage, eine Antwort, die Fundstelle daneben. Auf null geht es trotzdem nicht, und das ist Absicht. Was bleibt, ist das Prüfen — wer einen Nachweis unterschreibt, öffnet die Quelle, statt einer Antwort zu glauben. Aus einer Stunde Suchen wird eine Minute Nachschlagen.
Wie weit es geht, hängt an Ihrem Bestand, nicht am Modell. Zwanzig Jahre als gescanntes PDF ohne Volltext findet auch das beste System nicht. Was davon in welchem Zustand ist, sagt Ihnen das Audit.
Erfahrungswerte aus Beratungs- und Auditgesprächen mit Planungs- und Ingenieurbüros dieser Größenordnung. Bewusst als grobe Spanne angegeben: Das sind Anhaltspunkte, keine Zusage für Ihr Büro.
Das sind fremde Büros, nicht Ihres. Die Spalte, die zählt, entsteht im Audit: Wir messen Ihre Suchzeit in Ihren Abteilungen, mit Ihren Stundensätzen, und schreiben sie in den Plan.
So kommen Sie dahin
Schritt 1
Erstgespräch
Dreißig Minuten per Video. Wir fragen nach Anfragen, Aufträgen und Stunden, nicht nach Ihrem Interesse an KI.
Schritt 2
Audit
Fünfzehn Arbeitstage mit festem Enddatum. Ihre Ablaufkarte von der Anfrage bis zur Rechnung, am Ende ein Plan mit Festpreis je Schritt.
Schritt 3
Umsetzung
Sie entscheiden Schritt für Schritt. Jeder Baustein läuft, bevor der nächste beginnt, und gehört Ihnen ab Tag eins.
Was Betriebe an dieser Stelle fragen
Einwand
Woher kennt das System die Träger öffentlicher Belange?
Aus öffentlichen Verzeichnissen, aus dem Ort und aus Ihren früheren Projekten in derselben Gemeinde. Was es nicht sicher weiß, markiert es als Vorschlag.
Einwand
Was ist mit Leitungsauskünften über Portale?
Die Anfrage bereitet der Finder vor, die Auskunft kommt über das Portal des Versorgers. Die Antwort landet über den Post-Lotsen im Projekt.
Einwand
Müssen wir unsere Ablage vorher umstellen?
Nein. Wir setzen auf die Ablage auf, die Sie haben. Eine gewachsene Ordnerstruktur ist das Gedächtnis Ihres Büros, kein Chaos, das man wegräumt.
Einwand
Was passiert mit den Projektdaten?
Die Originale bleiben in Ihrem Büro. Es gibt einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung nach Artikel 28 DSGVO, Verarbeitung nur in der EU, kein Training mit Ihren Daten.
Einwand
Gibt es Fördermittel dafür?
Oft ja. Ob ein Zuschuss oder ein Darlehen greift, hängt an Ihrem Bundesland, an der Betriebsgröße und am Vorhaben. Wir prüfen das vor dem Termin und sagen Ihnen ehrlich, ob sich der Antragsaufwand lohnt.
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Sehen wir uns Ihr Büro an.
Dreißig Minuten, per Video oder Telefon. Danach wissen Sie, ob sich das für Sie lohnt.